PM: Fraktion der FREIEN WÄHLER im RVR fordert überkommunale und damit nachhaltige Digitalisierungsstrategie für Schulen

Was kommt nach der Digitalisierung? Viele Kommunen, gerade solche, die sich in der Haushaltssicherung befinden, werden die Aufrechterhaltung nicht finanzieren können.

Die Fraktion der FREIEN WÄHLER will/möchte deshalb eine nachhaltige, dauerhafte Finanzierung einer Aufgabe die allen Schülerinnen und Schülern in unserem Land gleich zu Gute kommen sollen.

Da unsere Überlegungen und Anregungen sicherlich für alle Kommunen im Verbandsgebiet des RVR / in NRW Bedeutung haben, möchten wir, dass die Schaffung einer nachhaltigen Digitalinfrastruktur an Schulen Thema der Ruhrkonferenz wird.

Dazu Helmut Stalz, Fraktionsvorsitzender der Fraktion der FREIEN WÄHLER im RVR: „Die Aufgabenstellung wird zunehmend komplexer, IT- und Compliance-lastiger und kann zukünftig sicherlich nicht nebenher durch hauptamtlich beschäftigtes Lehrpersonal mit dem Fachwissen von IT-Zusatzfortbildungen, weder kurzfristig noch nachhaltig, bewältigt werden.“

Insbesondere kleine Kommunen werden durch die Förderung Digitalisierung aufbauen oder erweitern können. Nach Abschluss der Förderung werden Support, Instandhaltung und Aktualisierung aber nicht mehr zu finanzieren sein.

Schule lebt vom Engagement der Lehrerinnen und Lehrer. Diese müssen auf die neuen Lehr- und Lernmittel passende didaktische Konzepte und Methoden entwickeln, um für ihre Schülerschaft die bestmöglichen individuelle Lernfortschritte zu ermöglichen. Digitalisierung kann dabei sicherlich helfen. Aber wie soll zukünftig sichergestellt werden, dass Lehrerinnen und Lehrer regelmäßig fortgebildet werden, um diese Neuerungen auch adäquat in ihren Unterricht einfließen lassen zu können?

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