Unsere Region braucht einen weiteren wirtschaftlichen Aufbruch. Dringend müssen zukunftsorientierte Betriebe mit hochwertigen Arbeitsplätzen
angesiedelt werden. Denn das kurbelt effektiv die regionale Wirtschaft an.
Die Wirtschaft benötigt neue Standorte. Dafür müssen Brachflächen zur Verfügung gestellt werden, die zuvor von Altlasten zu befreien sind.
Zuständige Verwaltungen müssen, unter Berücksichtigung von Bürgerinteressen, so
unbürokratisch wie es die Gesetzeslage zulässt, interessierten Unternehmen
Rahmenbedingungen für erfolgreiches Arbeiten schaffen. Grundsätzlich muss Bürokratieabbau und Planungsbeschleunigung ein großes Ziel sein.

Dem Fachkräftemangel, gerade in kleineren und mittleren Betrieben mit Nachwuchssorgen, muss entgegen gewirkt werden.
Weitere Investitionen sind erforderlich in den Bildungs- und Wissensstandort Metropole Ruhr (Technologie-Center, Verzahnung von Bildungs- und Wissenschaftsstandort).

Für den Gesundheitsstandort sind Status-Zahlen im Hinblick auf Ärzte, Kliniken, Betten und Forschungseinrichtungen zu ermitteln. Der Mangel an Pflegekräften muss durch attraktive Arbeitsbedingungen bekämpft werden.

Große Priorität muss der Ausbau des Tourismus-Standorts bekommen. Die zahlreichen Freizeitzentren, die Route der Industriekultur, sportliche und kulturelle Events, die vielen attraktiven Halden ziehen schon jetzt acht Millionen Touristen jährlich in die Region. Hier besteht ein großes Entwicklungs-Potenzial. Auch durch die Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele im Jahr 2032.

Alle ökonomischen Potentiale müssen gehoben und unterstützt werden. So kann der Arbeitslosigkeit entgegen gewirkt und die Kaufkraft
im Revier gestärkt werden.