Über Uns

Die Freien Wähler im Regionalverband Ruhr (RVR) sind seit Herbst 2014 für 6 Jahre als Fraktion im Regionalverband vertreten. Deren Fraktionsmitglieder wurden vom Landesverband der Freien und Unabhängigen Bürger- und Wählergemeinschaften Nordrhein Westfalen e.V. ausgewählt und vertreten deren Interessen im RVR.

Der Landesverband der Freien Wählergemeinschaften in NRW –wie der Name schon sagt – ist ein Zusammenschluss freier und unabhängiger Bürger- und Wählergemeinschaften im Bundesland NRW. Seit über 50 Jahren gibt es dort schon Wählergemeinschaften. Da liegt es nahe, über den Landesverband gemeinsame Interessen zu organisieren und auszutauschen. Mehr als 24.000 aktive Mitglieder der freien und unabhängigen Wählergemeinschaften in NRW bewegen vor Ort oft mehr, als die großen etablierten Parteien:

Zum Beispiel im Rathäusern, in den Bezirksvertretungen, in Kreistagen, in den Regionalräten und in den Landschaftsverbänden. Unabhängig und bürgernah.

Der Regionalverband Ruhr -RVR- mit Sitz in Essen ist der Zusammenschluss der 11 kreisfreien Städte und vier Kreise in der Metropole Ruhr mit rund 5,1 Millionen Einwohnern und ist u.a. als Regionalplanungsbehörde für die Regionalplanung in der Metropole Ruhr zuständig.

RVR-Gebiet

Das Ziel der FREIEN WÄHLER im RVR

Das Kirchturmdenken ist zu überwinden, interkommunale Zusammenarbeit zu intensivieren. Regional denken und handeln ist die politische Prämisse der FREIEN WÄHLER im RVR.  Wir brauchen eine durchgreifende Neuorientierung im Revier, nur so erreichen wir unser Ziel:

eine wirkliche Metropole Ruhr.

Bei allen zu ergreifenden Maßnahmen ist immer zu beachten, dass die Ruhrregion in einem geografischen und urbanen Kontext steht. Es ist von hoher Wichtigkeit alles, was über die Stadtgrenzen hinaus wirken kann, mit Respekt gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern der Nachbarstädte sowie der gesamten Region zu behandeln. Dies gilt beim Öffentlichen Personennahverkehr, beim Straßenverkehr und bei stadtübergreifenden Planungen und Bauprojekten. Zusätzlich ist immer zu prüfen, ob mit den umliegenden Städten in irgendeiner Form Kooperation möglich ist, um Ressourcen, Energie oder Geld einzusparen.

 Der Weg

Unsere Region muss sich wieder auf ihre wesentlichen Aufgaben konzentrieren. Im Sozialgefüge heißt das, angenehme Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie ökologische Städteplanung zu ermöglichen.

Leerstände, unattraktive oder zugebaute Freiflächen mindern die Lebensqualität der Menschen in vielen Bereichen. Unsere dicht bebauten Städte verschlimmern diese Situation zusätzlich.

Es müssen bei zukünftiger Stadtentwicklung und Regionalplanung die Menschen im Vordergrund stehen. Vorhandenen Gebäudebestand gilt es zu pflegen und nicht leichtfertig durch scheinbar Pragmatisches und Lukratives zu ersetzen.

Freiflächen sind zu erhalten und den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Aktivitäten im Bereich Erholung, Kultur, Sport und Spiel zur Verfügung zu stellen.

Der Denkmalschutz muss im ganzen Ruhrgebiet gelebt, das Bewusstsein dafür weiter entwickelt werden.

Die bisherige Entwicklungsplanung ist durchaus verbesserungswürdig. Das regionale Konzept muss ökologisch in seiner Ganzheitlichkeit auf die unterschiedlichen Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger in der Region Rücksicht nehmen und vereinzelte „Leuchtturm- und Impulsprojekte“ ins Ganze einbeziehen.

Mit seinem ökologischen Handeln hat der RVR für die Gesundheit und Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger des Reviers zu sorgen. Kleinklimatische Verhältnisse sind bei der Entwicklung und Planung zu berücksichtigen. Lärm- und Feinstaubbelastungen müssen reduziert werden.

Bei der Stadtentwicklung sollte die Erhaltung von existierendem Gebäudebestand Priorität haben. Der Erhalt von Gebäuden und ihrer energetischen Sanierung gegenüber Energieverschwendung für Abriss und Neubau hat Vorrang. Das bedeutet: Die Ruhrgebietsplaner sollten kreative und umweltfreundliche Ideen entwickeln.

Unsere Region braucht einen neuen wirtschaftlichen Aufbruch. Es gilt das Revier ökonomisch attraktiv zu gestalten. Zukunftsorientierte Betriebe und Arbeitsplätze müssen angesiedelt werden. Das kurbelt die regionale Wirtschaft an. Unternehmerfreundliche Verwaltungen müssen mit Rücksicht auf Bürgerinteressen, so unbürokratisch wie es die Gesetzeslage zulässt, neuen interessierten Unternehmen einen erfolgreichen Platz schaffen. Alle ökonomischen Potentiale müssen gefunden und unterstützt werden. So kann der Arbeitslosigkeit entgegen gewirkt und die Kaufkraft im Revier gestärkt werden.

Die finanzielle Situation unseres Ruhrgebiets ist weitgehend desaströs. Die Konsolidierung der städtischen Haushalte brauchen überregionale Hilfe und Unterstützung. Entsprechende Fördermittel sind zu bewilligen. Es muss gelingen das Verhältnis von Ausgaben und Einnahmen ins Gleichgewicht zu bringen. Dies ist ganz im Interesse der Einwohner rücksichtsvoll und sozial ausgewogen durchzuführen und nicht im Sinne von Investoren, Banken und Finanzhaien rigoros zu erledigen. Die Zeit der weiteren Verschuldung muss der Vergangenheit angehören. Eine neue Bescheidenheit, nicht immer neue Versprechungen, muss die Finanzkultur der Region prägen.

Schauen Sie einfach in die örtliche Presse und auf die Web-Seiten der Freien Bürger- und Wählergemeinschaften sowie des RVR.

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